Neuseeland 2005-2006

02.11.2005/2

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Der 2. November zum zweiten Mal - eigentlich müsste ich am 1. November beginnen, da wir ja am Abend des 1. November angekommen sind, aber das wird zu blöde.

Obwohl wir beide müde sind, schlafen wir doch nicht so lange: um 6 Uhr bin ich wach und nehme eine Dusche, bevor ich es mir draussen auf unserer Veranda gemütlich mache. Gestern abend war alles nass, und Roger hatte schon siene Bedenken. Es ist zwar heute morgen nicht stahlblauer Himmel, aber aufgelockerte Bewölkung und es geht ein angenehmer Wind: keine 100% Luftfeuchtigkeit wie in Singapor.

Nachdem Roger auch wach ist, machen wir uns auf eine Entdeckungstour; die Anlage liegt in einem tropischen Garten und direkt am Meer in einer schönen Bucht: wir sind einer Meinung: hier gefällt es uns. Um 7.30 Uhr sind wir schon am Frühstück und danach an der Rezeption mit den ersten Wünschen: Safe, Hotspot, Busfahrplan, etc. Wir beschliessen, den Tag geruhsam anzugehen, und in den umliegenden Shops einmal die Nase reinzuhalten. Aber kaum auf der Strasse, fährt der Inselbus vor und wir entschliessen uns kurzfristig, das Programm zu ändern und mit dem Bus Richtung Hauptort: ein Bus fährt im Uhrzeigersinn und der andere in die Gegenrichtung. So kommen wir fast gratis zu einer Inselbesichtigung, die nach einer dreiviertel Stunde und 24 km im Hauptort einen Unterbruch erleidet. Die Klimanlage funktinert auch prächtig: die Türen und Fenster sind geöffnet.

Alles ist grün, satt grün; es hat viele Bäume und Palmen und dazwischen haufenweise Hibiskus und andere Blumen, so dass es ein buntes Bild gibt. In der Inselmitte erheben sich erloschene Vulkangipfel, bis zuoberst grün überwachsen.

In Avarua nehmen wir bei angenehmen Temperaturen eine Besichtigungstour zu Fuss vor. Dabei stelle ich fest, dass ich immer noch Muskelkater habe in den Beinen: in Singapur bin ich am letzten Tag mit den MBT-Sandalen rumgelaufen.... und dieses Gehen sind sich meine Muskeln nicht gewöhnt.

Wir decken und gleich mit den ersten Postkarten und Briefmarken ein, kaufen noch Softdrinks, Wasser und Bier im Supermarkt (billiger als im Hotel!!!) und sehen und die ersten schwarzen Perlen an: sind sehr schön - und auch sehr teuer, aber zum Glück nicht alle.

Zurück im Pacific Resort geniessen wir die erste faule Stunde am Strand - danach müssen wir abbrechen: Roger ist es mit dem Wind zu kühl - und ich schwitze nicht - das ist doch herrlich!! Also brechen wir auf zu einem Strandwackel und schliessen dann noch eine kleine Exkursion zu einem Shop in Hotelnähe an: hier gibt es lokales Bier und frische Papyas!!! Roger wird alsbald von einem zweiten Schock getroffen: der Pool ist ihm zu kalt und er zieht seine altbekannte Showeinlage ab, bevor er im Wasser ist. So gut ist mittlerweilen diese Einlage, dass unsere Bungalownachbarn zuschauen kommen....das will doch was heissen!?!

Zur Happyhour finden wir uns an der Bar ein und gehen mit dem Laptop life: es hat hier einen Hotspot und wir können wieder mailen und Roger an seinem Link arbeiten. Eigentlich sollte es jetzt klappen - mal sehen, was für Reaktionen kommen. Und dann noch der dritte Schock für Roger: er ist grundsätzlich zuständig für das Aufkleben der Briefmarken auf den Postkarten. Allerdings haben wir einige Marken erhalten, die eine geschnitze, männliche Götterfigur darstellt: Rogers lakonischer Kommentar: er sei doch nicht schwul und lecke eine solche Marke ab - das könne ich ja wohl machen.....ein erreignisreicher Tag also.

 

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